BYOD und Konsumerisierung

Eine Bedrohung der Unternehmenssicherheit

Verfasser: F-Secure Business Security Insider
Datum: 9. April 2015
Lesedauer: 5 Minuten

BYOD kam als Konzept im Jahr 2009 auf. Jetzt, sechs Jahre später, ist es immer noch präsent und entwickelt sich schnell weiter. Wenn es um BYOD geht, werden als Vorteile zumeist effizientere, zufriedenere Mitarbeiter und Kosteneinsparungen genannt. Doch das ist nur eine Seite der Medaille.

Auf der anderen Seite steht der finanzielle Aufwand, wenn abschreibbare Sachanlagen durch auszuzahlende Zuschüsse ersetzt werden. Zudem braucht es gewisse Investitionen in die Netzwerkkapazität (insbesondere WLAN), in Personalschulungen und die Wartung von Geräten. Und zu guter Letzt ist da noch die Frage der Sicherheit. Welche Kosten würden einem Unternehmen im Falle eines Informationslecks oder eines Cyber-Angriffs entstehen? Wenn man sich nicht vernünftig um die Sicherheit kümmert, dann wird sich BYOD für ein Unternehmen kaum rechnen.

Ob sich BYOD lohnt, hängt aber auch davon ab, welcher Branche ein Unternehmen angehört. Eine Baufirma mit 200 Mitarbeitern wird sich BYOD naturgemäß anders nähern als eine Anwaltskanzlei mit 10 Mitarbeitern – die Sicherheitsanforderungen sind ganz andere. Beispielsweise kann es sein, dass in der Baufirma nur 10 der 200 Angestellten ein E-Mail-Konto haben, in der Anwaltskanzlei aber jeder einzelne Mitarbeiter.

Es gibt natürlich auch Ähnlichkeiten. Im Grunde genommen sind alle Unternehmensdaten vertraulich. Beide benötigen eine Sicherheitslösung, die sowohl im Büro als auch unterwegs Schutz bietet. Und beide Unternehmen möchten wahrscheinlich, dass ihre Mitarbeiter ihre eigenen Geräte verwenden. Dennoch hätte eine Sicherheitslücke ganz unterschiedliche Auswirkungen. Ein Informationsleck in einer Anwaltskanzlei mit 10 Mitarbeitern könnte sich als fatal erweisen.

BYOD und BYOA brauchen Geräte- und Anwendungsmanagement

Laut Gartner werden 38 % aller Unternehmen ihren Mitarbeitern im Jahr 2016 unternehmenseigene Geräte anbieten. BYOD ist ein Trend, der sich in der einen oder anderen Form auf eine große Anzahl von Unternehmen auswirken wird. Der Trend BYOD ist in den letzten paar Jahren stark gewachsen und gilt zusammen mit der Konsumerisierung als einer der Haupttrends der nahen Zukunft. Die Leute wollen bei der Arbeit ihre eigenen (in der Regel besseren) Geräte benutzen, und Unternehmen haben festgestellt, dass sie Geld sparen können, wenn sie ihren Mitarbeitern dies gestatten.

Heute reden die CIOs der Unternehmen jedoch nicht mehr nur von BYOD, sondern auch von BYOA – insofern gewinnt auch das Anwendungsmanagement für Unternehmen an Bedeutung.

BYOD und BYOA schließen einander nicht etwa aus, sondern bedingen einander sogar. Die Zeit, dass die IT-Abteilungen entscheiden, welche Tools ihre Mitarbeiter verwenden, wird bald Geschichte sein. Diese Entscheidungen trifft heute immer mehr die „Community“: Mitarbeiter, Subunternehmer, Kunden und Sie selbst entscheiden, welches das jeweils effizienteste Werkzeug ist. Typischerweise sind Lösungen, die diese „Community“ auswählt, besonders praktikabel, nützlich und in vielen Fällen sogar kostenlos. Die Mitarbeiter mögen sie, verwenden sie gerne, und das erhöht die Effizienz.

Pflege der Privatsphäre im Unternehmen

Die Anzahl und Vielfalt mobiler Geräte führt zu erheblichen Sicherheitsrisiken für Unternehmen – wie können Sie bei so unterschiedlichen Geräten die Vertraulichkeit sicherstellen, die Ihr Unternehmen benötigt, und seine Integrität bewahren? Mobile Geräte sind für jedes Unternehmen ein Schwachpunkt und stellen eine Bedrohung für seine Sicherheit dar – vertrauliche Informationen können geleakt werden, es kann zu Verstößen gegen den Datenschutz kommen, und daraus können finanzielle Verluste entstehen. Zugleich breitet sich Malware immer mehr aus und wird immer raffinierter.

Und dieses Problem verschlimmert sich noch, wenn Mitarbeiter bei der Arbeit dasselbe Gerät verwenden wie in ihrer Freizeit. Der IT-Manager kann nicht feststellen, wer ein bestimmter Benutzer tatsächlich ist oder wofür er sein Gerät verwendet. Zum Beispiel kann es durchaus sein, dass ein bei der Arbeit verwendetes Tablet abends von den Kindern benutzt wird, um etwas herunterzuladen oder Spiele zu spielen. Da sich heutzutage Arbeit und Privatleben immer mehr vermischen, ist es besonders wichtig, dass Ihre Business-Tools mit allen Veränderungen Schritt halten.

Außerdem ist die Arbeit oft nicht mehr an Ort und Zeit gebunden, und geschäftliche Inhalte lassen sich nicht mehr nur auf ein einziges Gerät beschränken. Mitarbeiter müssen, wo immer sie sich auch gerade befinden, von ihren mobilen Geräten aus auf Inhalte zugreifen können, um damit zu arbeiten, sie zu teilen oder jemandem zu präsentieren. Mit Cloud-basierten Lösungen geht das ganz einfach, aber wenn es um geschäftliche Inhalte geht, die auf Mitarbeiter-Geräten gespeichert werden, müssen sich Unternehmen besonders um Sicherheit und Datenschutz bemühen. Und Sicherheit ist für viele CIOs ein eher lästiges Thema.

Wenn man es gut verwaltet, ist BYOD gut fürs Geschäft

Auch wenn ein BYOD-Ansatz Geld sparen kann, sind die Sicherheitsrisiken ein äußerst wichtiger Faktor. In einfachen Worten: Kein Unternehmen sollte seine Mitarbeiter ihre eigenen Geräte verwenden lassen, wenn es keine Geräteverwaltung benutzt, um sicherzustellen, dass auf diesen Geräten die geltenden Richtlinien der Unternehmenssicherheit eingehalten werden. Doch mithilfe einer gut geplanten Sicherheitsstrategie und der Empfehlung bestimmter Anwendungen kann man diese Anforderungen leicht bewältigen.

Genau dafür hat F-Secure Freedome for Business entwickelt. Und hier sind die Gründe, warum es für Sie so interessant ist:

  1. Sie sparen Geld, indem Ihre Mitarbeiter ihre eigenen Geräte benutzen (BYOD).
  2. Sie sparen Zeit – Sie konzentrieren sich auf Ihr Geschäft, wir kümmern uns um Ihre Sicherheit.
  3. Sie schützen Ihr Unternehmen – jederzeit und überall und auf jedem Gerät, mit Surfschutz und Netzsicherheit.
  4. Sie bewahren Ihre Privatsphäre – Sie blockieren Tracking-Cookies und verstecken sich so vor Online-Werbetreibenden. (Andernfalls kann es sein, dass z. B. Picasa Ihre Kontaktdaten verkauft und Sie so zur Zielscheibe für Telemarketing werden.)
  5. Sie schützen Ihre WLAN-Verbindung, indem Sie sich mit Freedome VPN verbinden. Es ist extrem einfach, unerlaubt auf mobile Sitzungen zuzugreifen. Googeln Sie nur einmal nach Videos zum Thema Missbrauch durch offenes WLAN, und Sie finden über 76.000 Ergebnisse.

Freedome for Business ist eine Funktion des Protection Service for Business. Der PSB kombiniert die bestmögliche Sicherheit mit einem Gerätemanagement und bietet so für die mobilen Geräte, die in Ihrem Unternehmen verwendet werden, umfassende verwaltete Sicherheitsmaßnahmen. Dies ermöglicht es IT-Managern und Serviceanbietern, Ihre Mitarbeiter oder Kunden unterwegs genauso zu schützen wie im Büro. Es ist eine Kombination aus Freiheit und Verwaltbarkeit.

Kurz gesagt: Sie kümmern sich ums Geschäft, wir kümmern uns um die Sicherheit. Das ist Freedome for Business.


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