it-sa 2015: Cybersicherheit wird zum immer wichtigeren Thema

Die größte IT-Sicherheitsmesse in Europa ging zu Ende und auf die IT-Sicherheitsanbieter wartet nun eine Menge Arbeit

Verfasser: Berk Kutsal
Datum: 9. Oktober 2015
Lesedauer: 3 Minuten

Hörte man sich bei den Mitausstellern und Besuchern der it-sa um, so hörte man auch immer wieder das Wort „Cybersicherheit“ und wie man sich gegen Cyberkriminelle wappnen könne. Im heutigen digitalen Zeitalter sind viele Angriffe auf IT-Infrastrukturen opportunistischer Natur. Und viele der heutigen Cyberangriffe sind ganz einfach im technischen Sinne und könnten ebenso einfach verhindert werden. Die Devise lautet also, kein einfaches Ziel zu sein. Denn jedes Unternehmen hat wichtige Ressourcen, die nicht verloren, zerstört oder gestohlen werden dürfen.

Neben großflächigen bzw. opportunistischen Angriffen sehen sich Unternehmen mit kritischer IT-Infrastruktur auch immer anspruchsvolleren Cyberangriffen und der totalen Vernetzung durch das Internet der Dinge konfrontiert. Und vor diesem Hintergrund müssen wichtige Sicherheitsservices wie Notfallreaktion, forensische Expertise, umfassende Schwachstellenanalyse, Bedrohungsanalyse und Sicherheitsmanagement bereitgestellt werden

Die it-sa ist mittlerweile aber auch mehr als nur eine Plattform, auf der sich Besucher darüber informieren können, mit welchen IT-Sicherheitslösungen und -services sich Unternehmen und Organisationen gegen Cyberkriminelle wappnen können. Sie ist vor allem ein Branchentreff für alle IT-Sicherheitsanbieter, auf der über kommende Trends gesprochen wird.

Edward Snowden hält Keynote: „Defense against the Dark Arts”

Am 8. Oktober hat Edward Snowden per Live Schaltung in seiner Keynote „Defense against the Dark Arts: Today’s cybersecurity problem and how to fix it” über aktuelle Herausforderungen für die Etablierung und Aufrechterhaltung von Cybersicherheit gesprochen. Darin sprach er zu den anwesenden Ausstellern und Fachbesuchern über die Verantwortung der IT-Sicherheitsbranche für eine sichere Welt. Er appellierte an die über 700 Zuhörer, ein noch stärkeres Bewusstsein für die Gefahren in einer zunehmend digital vernetzten Gesellschaft zu haben. Ausdrücklich rief er dazu auf, gemeinsam daran zu arbeiten, technische Möglichkeiten für mehr IT-Sicherheit im privaten und unternehmerischen Bereich auf breiter Basis zugänglich zu machen. Das aktuelle Urteil des Europäischen Gerichtshofes zu Safe Harbor begrüßte Snowden als Signal für eine starke öffentliche Wahrnehmung von Datenschutzfragen.

Rüdiger Trost mit Vortrag: „Cybercrime & Cyberwar“

Auch Rüdiger Trost ging in seinen Vorträgen über „Cybercrime und Cyberwar“ auf die aktuellen Bedrohungen ein und gab einen Ausblick auf Gefahren durch das „Internet of Things“, welche nicht nur die produzierende Industrie, sondern Jeden betreffen könnten. So weiß Trost, dass Cybercrime ein Wachstumsmarkt ist und damit ein Menge Geld zu holen ist. Der geschätzte Return-on-Investment beläuft sich hier bei knapp 1000 Prozent. Insbesondere die auf Ransomware basierten Angriffe nehmen zu. Angriffe, die es auf Unternehmensrechner bzw. -netzwerke abgesehen haben, diese verschlüsseln und erst wieder gegen ein Lösegeld freigeben.

AV-Test beglaubigt: Hohe Sicherheitsstandards bei F-Secure Endpoint Protection

Im Rahmen der it-sa 2015 bekam F-Secure das Qualitätsiegel AV-TEST Approved Corporate Endpoint Protection überreicht. Hiermit bestätigte das AV-Test Institut die Einhaltung des Sicherheitslevels von F-Secure Produkten zum Testzeitpunkt.

Das Siegel erhalten Produkte aus dem Unternehmensbereich für den Endpoint-Schutz. Aufgrund der komplexen und vielseitigen Einsatzkonstellationen im Unternehmensnetzwerk analysiert AV-TEST die Schutzlösungen auf Basis der von den Software-Herstellern empfohlenen Einstellungen.

 


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