Mobile Welt – mobile Gefahren

Gerätesicherheit in einer mobilen Welt.

Verfasser: F-Secure Business Security Insider
Datum: 9. April 2015
Lesedauer: 3 Minuten

Erinnern Sie sich noch an die Zeit, als die Welt noch nicht so kompliziert war? Es ist noch gar nicht so lange her, da bedeutete Online-Sicherheit einfach, zu Hause oder im Büro den Festnetz-Internetanschluss und den PC zu sichern, und beides war sauber voneinander getrennt.

Doch diese „gute alte Zeit“ ist für immer vorbei. Heute lassen sich Arbeit und Freizeit nicht mehr komplett trennen, und mobile Geräte ersetzen immer mehr die Computer. Auch für Geschäftliches benutzt man oftmals eine offene WLAN-Verbindung. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie sicher diese ist? Oder wie Sie Ihre Daten und Ihre Online-Privatsphäre schützen, während Sie das WLAN nutzen?

Die Menge mobiler Malware wächst heute schneller als je zuvor. Und auch wenn die App-Stores jetzt neue Sicherheitsmaßnahmen einführen, sind die Urheber der Malware doch meistens schneller.

Blickt man auf die kurze Geschichte der mobilen Malware zurück, dann muss man feststellen, dass sie ziemlich schnell ziemlich raffiniert geworden ist – viel schneller, als es bei der Malware auf dem PC der Fall war. Mobile Malware kommt am häufigsten in Form eines Trojaners daher. Ein Trojaner ist Malware, die als ganz normale App getarnt ist, tatsächlich aber etwas Bösartiges tut – zum Beispiel stiehlt sie Ihre persönlichen Daten, um damit Profit zu machen. Derzeit sind über 80 Prozent der mobilen Malware profitorientiert. Leider arbeitet sie zumeist so sehr im Verborgenen, dass Sie sie gar nicht notwendigerweise bemerken, bis es zu spät ist. Dies ist vor allem ein Problem für Android-Geräte: 97 Prozent aller neuen mobilen Malware im Jahr 2013 waren für Android konzipiert.

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Quelle: F-Secure Mobile Threat Report Q1/2014

Dennoch sollten sich auch Apple-Nutzer nicht unbedingt in Sicherheit wiegen, was die mobilen Bedrohungen betrifft.

Da das Ökosystem von Apple relativ sicher ist, ist die Menge an Malware für iOS bislang noch marginal. Dennoch macht die schiere Menge der Phishing-Seiten die geringere Zahl der Trojaner wieder wett. Und denen geht es vor allem um Ihre Passwörter – was zu Identitätsdiebstahl führen kann. Die folgenden Abbildungen stammen aus dem letzten Jahr und zeigen ein Wachstum von +844 % von Q1 zu Q2.

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Quelle: Dazeinfo

Außerdem nehmen die Angriffe auf Apple momentan offenbar rapide zu. In ganz Australien werden Apple-Geräte gehackt, und die betreffenden Nutzer werden erpresst.

Die Notwendigkeit des Gerätemanagements
Laut Gartner’s Top 10 Tech Trends 2014 war die Diversifizierung mobiler Geräte im vergangenen Jahr einer der größten Trends.

Im Zuge der Konsumerisierung sind Unternehmen von der Diversifizierung durch das Prinzip Bring Your Own Device (BYOD) betroffen. Obwohl BYOD immer noch als Ansatz für mittlere bis große Unternehmen gilt, verwenden vor allem kleine KMUs schon ganz lange BYOD, und das aus einem ganz praktischen Grund: Sie können es sich gar nicht leisten, es nicht zu tun.

Im Hinblick auf die Kostenersparnis ist BYOD ein äußerst attraktiver Ansatz für ein Unternehmen, aber er birgt auch einige Sicherheitsrisiken. Das Gerätemanagement bedeutet eine bessere Sicherheit und Verwaltbarkeit für mobile Geräte. Es bietet dem IT-Manager Transparenz hinsichtlich der eingesetzten Geräte durch detaillierte gerätespezifische Informationen und Statusinformationen von Anwendungen.

Diese Informationen gewähren einen guten Überblick über die aktuelle Flotte mobiler Geräte. Beispielsweise kann der IT-Manager sehen, welche Geräte über ein veraltetes Betriebssystem verfügen und aktualisiert werden müssen. So vermeidet man OS-spezifische Schwachstellen wie Android 4.1.1 mit Heartbleed.

Wie gehen wir damit um?
Die Gerätemanagement-Funktion des F-Secure Protection Service for Business verbessert die Bereitstellung und Verwaltung mobiler Clients und die Transparenz der Flotte mobiler Geräte.

In der Regel sind Gerätemanagementlösungen ziemlich teuer und richten sich schon deshalb eher an große Unternehmen. Sie sind von ihrer umfassenden Funktionalität her und auch preislich für KMUs kaum geeignet. Doch mit der Lösung von F-Secure erhalten nun auch KMUs einen preisgünstigen, komplett gemanagten Service, der für die Sichtbarkeit, Sicherheit und Verwaltbarkeit aller Geräte ihrer Mitarbeiter sorgt.


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